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Natriumdampflampe

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Natriumdampflampe

Diese Lampe ist die wichtigste von allen. Sie kann in allen Phasen der Hanfpflanzenzucht eingesetzt werden. Zwar besitzt sie wenig Blauanteil im Licht und ist daher nicht ideal für das vegetative Wachstum der Hanf - Jungpflanzen kann aber trotzdem wenn sie richtig eingesetzt wird dafür verwendet werden.

Ausschlaggebend ist bei dieser Lampe die hohe Lichtleistung und der Rotanteil des Lichts. Der Rotanteil ist für Blatt und Blütenbildung verantwortlich und daher ist diese Lampe Pflicht für jeden Homegrower. Beeindrucken an der 600-Watt-Natriumdampflampe ist vor allem, dass sie zu Beginn 9.000 Lumen liefert - das ist verdammt viel Licht! Sie ist die leistungsstärkste der Hochdrucklampen.

 

Die Natriumdampflampe erzeugt Licht, indem Strom durch Natrium- und Quecksilberdämpfe geführt wird. Zum Starten enthält sie eine geringe Menge Xenon. Der elektronische Starter schickt einen kurzen Hochspannungsimpuls ins Entladungsgefäß, der das Xenon anregt und den Startprozess einleitet. Der Elektronenstrom beginnt zwischen den beiden Hauptelektroden zu fließen. Die Einbrennzeit dauert 3-4 Minuten. Nach Abschalten der Lampe oder bei Stromausfall müssen die Gase in der Lampe erst 3-15 lang abkühlen, bevor sie erneut gestartet werden kann.

 

Die Natriumdampflampe erzeugt ein orangefarbenes Licht, das an die Herbstsonne erinnert. Das Farbspektrum weist hohe Gelb-, Orange- und Rotwerde auf.

 

Natriumdampflampe Lichtspektrum

 

In Anbauräumen wird praktisch nur die Variante mit Klarglaskolben benutzt, wobei meist 400 und 600 Watt Lampen verwendet werden. Jede Natriumdampflampe benötigt ein spezielles Vorschaltgerät! Die Komponenten sollen nicht von verschiedenen Shops zusammengekauft werden. Am Besten man erwirbt gleich ein Komplettset, oder man fragt im Growshop nach.

 

Natriumdampflampen haben die längste Lebensdauer und den geringsten Lumenabfall von allen Hochdrucklampen. Am Ende der Lebensdauer entweicht das Natrium durch das Entladungsgefäß und verschiebt sich das Verhältnis zwischen Natrium und Quecksilber, was zu einem Spannungsanstieg im Inneren führt. Die Betriebsspannung im Entladungsgefäß steigt immer weiter an, bis das Vorschaltgerät nicht mehr mitspielt. In diesem Fall wird die Lampe starten, sich bis zur vollen Intensität erwärmen und dann erlöschen. Dies wiederholt sich immer wieder aufs Neue und zeigt an, dass die Lampe am Ende ist. Die Lebensdauer einer 1000er Natriumdampflampe beträgt etwa 24.000 Stunden - bei 12 Betriebsstunden pro Tag also rund fünf Jahre.